Zahnarztpraxis
Dr. G. Düchting
Heiligenhaus

Hauptstr. 136
D-42579 Heiligenhaus
Tel.: 02056 - 5285

Zahnersatz

Einlagefüllungen

Das so genannte Inlay wird in der Regel im Seitenzahnbereich eingesetzt. Es ersetzt Teile der Kaufläche, die durch Karies verloren gegangen sind, wobei die Höcker des Zahnes bestehen bleiben.

Die klassische Variante ist das Goldinlay. Es ist sehr passgenau und bricht nicht, bietet also eine lange Haltbarkeit und ist sehr gut verträglich.

Als Alternative werden Keramikinlays nach dem Pressverfahren oder im CAD-CAM Verfahren (Darstellung und Konstruierung am Computer) hergestellt. Der Vorteil ist die gute Ästhetik gegenüber den metallfarbenen Goldinlays, das Keramikinlay hebt sich optisch nicht vom Zahn ab. Auch Keramikinlays bieten eine lange Haltbarkeit.

Kronen

Einzelzahnkronen dienen der Wiederherstellung defekter Zahnkronen. Zur Herstellung dieser Kronen bieten wir in unserer Praxis verschiedene Techniken an.

Neben edelmetallhaltigen (zum Beispiel goldhaltigen), edelmetallreduzierten oder nicht-edelmetallischen Gerüsten (kostengünstige Variante) gibt es auch die Möglichkeit, mit Titan- oder Zirkongerüsten oder aus einer speziellen Keramik gefertigten Gerüsten zu arbeiten. Die Gerüste werden keramisch verblendet und heben sich optisch nicht von den eigenen Zähnen ab.

Einzelkronen können auch als Teil des Befestigungssystems von Teilprothesen dienen, als Ankerkronen (Abstützung von klammergetragenen Prothesen) oder Teleskopkronen (die Metallkrone wird als Schutz direkt auf den Zahn gesetzt und ihrerseits durch eine zweite Krone, ebenfalls aus Metall, aber mit Kunststoff verblendet, überkront).

Hier setzen wir mit Cerec 3D ein neues digitales Aufnahmeverfahren ein.

Brücken

Die Brücke ist ein festsitzender Ersatz von einem oder mehreren verloren Zähnen. Der Brückenkörper, derden fehlenden Zahn ersetzt, wird durch Kronen (Anker- oder Teleskopkronen), die mit ihm fest verbunden sind, an den präparierten Nachbarzähnen fixiert.
(Herstellungsarten: siehe oben unter Kronen).

Teilprothesen

Fehlende Zähne kann man durch eine Modellgussprothese einfach ersetzen. Die neuen Zähne werden von einer Modellbasis getragen. Der Halt der Prothese am Restgebiss wird von gegossenen Klammern besorgt. Hierbei ist allerdings die Gefahr einer Überbelastung gegeben, was langfristig den Restzahnbestand schädigt.

Eine ausgereifte und bewährte Methode stellt die Teleskopprothese dar. Ein Modellgerüst trägt die zu ersetzenden Zähne, die Abstützung erfolgt über ein Doppelkronensystem. Die inneren Kronen sitzen auf dem Zahnstumpf und nehmen die äußeren Kronen auf, die an der Metallbasis befestigt sind.

Der Vorteil des Teleskopsystems ist, dass die Kaukräfte auf den Restzahnbestand verteilt werden. Außerdem ist ein hoher Tragekomfort vorhanden und, da keine Klammern vorhanden, eine gute Ästhetik. Teleskopprothesen lassen sich darüber hinaus gut erweitern.

Vollprothesen

Zunächst wird eine Funktionsdiagnostik des Kiefers gemacht, davon ausgehend stellen wir dann die Vollprothese her. Besonders bei Unterkiefervollprothesen empfehlen wir dem Patienten eine Abstützung und Befestigung über Implantate, da eine Unterkieferprothese, die nur durch die Schleimhaut getragen wird, in ihrer Funktion beschränkt ist, und auf lange Sicht Knochenresorptionen verursachen, die das Prothesenlager weiter verschlechtern.

Implantate in Verbindung mit Stegen oder Teleskopen können Vollprothesen in ihrem Sitz sicher verankern und gewährleisten einen hohen Tragekomfort. Auch unter ästhetischem Gesichtspunkt bietet die Implantat-getragene Vollprothese eine optimale Lösung. Die ehemalige Zahnstellung ist nachzuvollziehen, ohne die Prothesenstatik zu stören.

© Design/Umsetzung: quellfrau 2008-2012, Texte: Klaus Fehling, Uli Winters 2008-2012, Headerfoto: Sabine Fischer / PIXELIO